Lars Wellbrock
Leiter Personalwesen
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"Ich war Zivildienstleistender in der Tagesförderstätte"
Sie sind interessiert die Gruppen in der Tagesförderstätte zu unterstützen? Lesen Sie hier von den Erfahrungen des ehemaligen Zivildienstleistenden, Julian Evers, während seiner Zeit in diesem Bereich:
"Bevor ich meinen Zivildienst in der Diakonischen Behindertenhilfe gGmbH angetreten habe, kannte ich die Einrichtung schon. Während meiner Schulzeit habe ich einige Praktika hier absolviert – für mich kam einfach keine andere Einrichtung für meinen Zivildienst in Frage.
Als Zivi nun wurde mir ein Platz in der Fahrradwerkstatt der Tagesförderstätte zugeteilt – das war etwas Neues für mich. An meinem ersten Tag wurde ich freudig von den Kollegen erwartet. Bei Kaffe und Kakao und in herzlicher Atmosphäre stellten wir uns gegenseitig vor und lernten uns kennen. Für das Kennenlernen der Beschäftigten hatte ich dann reichlich mehr Zeit. Ohne Berührungsängste und ungezwungen kamen sie auf mich - „das neue Gesicht“ in ihrer vertrauten Umgebung - zu.
Schnell wurde ich von den Beschäftigten akzeptiert, da ich mich ohne Schwierigkeiten in die Strukturen des Tages in der Fahrradwerkstatt einfinden konnte: Abholen der Beschäftigten und sie wieder nach Hause bringen, Mahlzeiten vorbereiten, Begleitung auf Spaziergängen, Unterstützung bei hygienischen Verrichtungen und falls gewünscht Hilfestellung bei der Arbeit.
Mir ist die Arbeit in der Fördergruppe sehr ans Herz gewachsen. Ich konnte viel zum Gestalten eines Tages für Menschen mit Behinderungen beitragen und mein Tun wurde sehr geschätzt. Zu den Kollegen in der Tagesförderwerkstatt entstand ein freundschaftliches und vertrautes Verhältnis. Einige der Beschäftigten sind mir sogar richtig ans Herz gewachsen. Bei den vielen Gängen über das Gelände der Einrichtung lernte ich so nach und nach viele andere Zivis kennen, die in der Diakonischen Behindertenhilfe in anderen Bereichen eingesetzt waren.
Meine Zivizeit war für meine Zukunft sehr prägend. Es war eine Zeit voller schöner Momente und Ereignisse, die ich nicht vergessen möchte. Die gemachten Erfahrungen waren schließlich Grundlage für meine weitere berufliche Zukunft: Ich will im sozialen Bereich arbeiten!
Heute nach meiner Zivildienstzeit bin ich immer noch bei der Diakonischen Behindertenhilfe gGmbH in Lilienthal beschäftigt. Ich absolviere hier meine Ausbildung zum „Kaufmann im Gesundheitswesen“. Wieder kann ich so ein Teil der Einrichtung sein und auf eine neue Art und Weise für die Menschen mit Behinderungen, die hier betreut werden, tätig sein."
Oktober 2008
Julian Evers
Zivildienstleistender in
der Tagesförderstätte
September 2007 bis Mai 2008





